Unser idyllischer Elbe-Lübeck-Kanal soll zum Industriekanal ausgebaut werden!

Worum geht es?

Dem Elbe-Lübeck-Kanal im Herzogtum Lauenburg im südöstlichen Schleswig-Holstein droht ein sinnloser Ausbau. Als Transportweg spielt er eine untergeordnete Rolle: Lediglich 2% des Binnenschiffverkehrs aus den Lübecker Häfen führt durch den Kanal. Als Rückgrat einer touristisch aktiven Region ist er als Landschaftselement unersetzbar!

Was bedeutet ein Ausbau des Elbe-Lübeck-Kanals?

  • Verschwendung von Steuergeldern (ca. eine Milliarde Euro).
  • Vernichtung einmaliger Baudenkmäler, insbesondere der Hotopp-Schleusen.
  • Gefährdung empfindlicher Naturräume.
  • Vernichtung schützenswerter Biotope.
  • Beeinträchtigung der landschaftlichen Attraktivität des Kanals.
  • Behinderung von Fahrgast- und anderem touristischem Bootsverkehr.
  • Schädigung des für den Kreis Herzogtum-Lauenburg unverzichtbaren Wirtschaftszweiges Tourismus durch jahrelange Bautätigkeit.

Was wollen wir erreichen?

  • Den Erhalt von Kanal und Schifffahrt im bisherigen Umfang.
  • Denkmalschutz statt Abriss für Schleusen und andere Strukturen des Kanals.
  • Wirksamer und konsequenter Schutz der Natur der gesamten Kanalniederung als Biotopverbund.
  • Pflege und Erhaltung des Landschaftsbildes.
  • Schonende Erschließung durch Wegenetze und Rastplätze (Gastronomie) für Wanderer, Radfahrer und Camper
  • Ausbau der Infrastruktur für Freizeitboote und Wassersportler.
ERLEBEN

Stille, Wandern und Radfahren in einer weitläufigen Niederung unter einem hohen Himmel Wiesen, Wälder, Zugvögel.

SCHÜTZEN

Seltene Arten: Fischotter, Quappen, Seeadler

Gefährdete Lebensräume: Niedermoor, Bruchwald

Historisches Bauerbe: Schleusen, Brücken

ENTWICKELN

Ausbau und Anbindung von Rad- und Wanderwegen zwischen Elbe und Ostsee.

Angebote für die Freizeitschifffahrt, z.B. Anlegemöglichkeiten in Mölln.